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Mittwoch, 30. Juni 2021

Mit der Natur auf Augenhöhe

Hallo ihr Lieben,

wie ihr bestimmt in meiner Story gesehen habt waren wir am Sonntag wieder unterwegs und haben wohl die bekannteste und beliebteste Sehenswürdigkeit des Saarlands besucht, die Saarschleife. Die Saar macht in Mettlach eine Schleife und umschließt die Burg Montclair.  Ein wunderschönes Naturschauspiel, das man auf jeden Fall mal gesehen haben sollte. 

Die beste Aussicht darauf hat man vom Mettlacher Ortsteil Orschholz, am Aussichtspunkt Cloef. Dieser liegt auf der anderen Flussseite der Burg Montclair ein gutes Stück, ca. 180m,  höher. Den Aussichtspunkt kann man kostenlos besuchen und die Aussicht genießen. Auch den Baumwipfelpfad und den Abenteuerwald findet man dort.

Ebenso kann man ab Mettlach die Saarschleife vom Schiff aus bewundern. Gleich zu Beginn der Tour fährt man durch die Schleuse Mettlach mit einem Höhenunterschied von 11 Metern, in die wunderschöne Saarschleife. Von hier aus sieht man alles aus einer anderen Perspektive. Die Burg Montclair, den Aussichtspunkt Cloef und den Baumwipfelpfad. Von dort aus geht es weiter nach Dreisbach, zum Ende der Saarschleife und zurück nach Mettlach. Danach läd dieser schöne Ort zum Besuch in seiner Brauerei oder dem Villeroy & Boch Outlet ein.
Die Gegend um die Saarschleife ist auch ein wunderschönes Wandergebiet mit vielen tollen Wegen und Traumschleifen. Die Saarschleife Tafeltour, die Traumschleife Cloefpfad oder die Wanderung zur Burg Montclair sind nur einige davon. Ihr seht also es gibt viel zu sehen und zu entdecken an der Saarschleife.

Unser Ziel am Sonntag war der Baumwipfelpfad. Dieser befindet sich oberhalb vom Aussichtspunkt Cloef und macht seinem Namen alle Ehre. Er ist insgesamt 1250 Meter lang, bis zu 23 Meter hoch und schlängelt sich zwischen Eichen, Buchen und Douglasien in Richtung Saarschleife zum 42 Meter hohen Aussichtsturm.  Es ist so ein tolles und freies Gefühl, durch die Baumkronen spazieren zu gehen und den Wald mal aus einem anderen Sichtwinkel zu sehen. Der Holzpfad schwankt zwar ein kleines bisschen beim gehen aber das muss er ja auch denn Holz arbeitet. Nach kurzer Zeit bemerkt man das Schwanken aber kaum noch. Der komplette Pfad ist übrigens für Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwägen geeignet, was ich wirklich super finde. 
Unterwegs zum Aussichtsturm gibt es zahlreiche Lern- und Erlebnisstationen die einem das Leben im Wald näher bringen. Das alles immer in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Französisch). Für Kinder und Familien gibt es auch eine ganz liebevoll gestaltete Comic-Rallye. Heft und Stift dafür bekommt man an der Kasse. Hier gilt es spannende Fragen zu Natur und Landschaft zu beantworten. Auf den Comic-Tafeln entlang des Baumwipfelpfads helfen das Eichhörnchen und die Bewohner des Waldes die richtigen Antworten zu finden.  
Am Aussichtsturm angekommen geht es dann serpentinenartig 42 Meter nach oben bis hin zur Aussichtsplattform. Von dort hat man einen atemberaubenden Rundblick und Aussicht auf die Saarschleife. Ein bisschen schwindelfrei sollte man allerdings schon sein. 
Am Ende / Ausgang des Baumwipfelpfads befindet sich ein kleiner Souvenirladen und auch gleich der Eingang zum Abenteuerwald. Ein unfassbar schöner und großer Abenteuerspielplatz mitten im Wald. Während unserem Spaziergang zwischen den Baumkronen konnten wir ab und zu einen Blick darauf werfen. Für Familien mit kleinen Kindern bestimmt absolut sehenswert. Nachdem wir den Souvenirladen erkundet haben ging es für uns in den kleinen Biergarten am Cloef-Atrium. Dort befindet sich auch das Bistro Mirabell und eine Toutisteninformation. Wie immer hatten wir eine wirklich schöne Zeit dort verbringen können.

Wart ihr auch schonmal auf einem Baumwipfelpfad?

Habt eine schöne Woche

Sonntag, 30. Mai 2021

Unterwegs im Saarland: Spicherer Höhe & Saar Alpakas {Werbung/Produkttest}

Hallo ihr Lieben,
obwohl das Wetter letztes Wochenende nicht mitgespielt hat haben wir uns auf den Weg zur Spicherer Höhe, zum Schauplatz der Schlacht bei Spichern des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/71, gemacht um dort die historischen Denkmäler, die Bunker und auch den Panzer zu besichtigen. 

Mit im Gepäck heute: tictac X-FRESH Grapefruit Mint und tictac X-FRESH Cherry Menthol. Denn die dürfen wir, dank Brands you Love und tictac, testen. Im Testpaket waren jeweils 3 Packungen von jeder Sorte. Also hat das perfekt für uns drei gepasst. Die tictac X-FRESH sind ein bißchen größer als normale tictac's und enthalten erfrischende Kristalle. Beide schmecken mir richtig gut und sind sogar zuckerfrei. 

Spicheren ist eine französische Gemeinde im Département Moselle in der Region Grand Est. Sie befindet sich direkt bei uns in der Nähe an der deutsch-französischen Grenze. Soweit ich weiß, errichteten die Deutschen (Preußen) dort fünf Denkmäler und zwei Friedhöfe erinnern an die über tausend Toten der Schlacht bei Spicheren. Außerdem wurde dort von den Franzosen ein 15 Meter hohes Kreuz zu Ehren der am 6. August 1870 gefallenen französischen Soldaten errichtet. Und genau an diesem Kreuz ist ein Parkplatz, 
Croix du Souvenir Français
Rue des Hauteurs
F-57350 Spicheren, 
von dem aus wir unsere kleine Tour starten. 

Wir gehen am Restaurant „Woll“ vorbei und halten uns an der Gabelung links, über das ehemalige Schlachtfeld zu den einzelnen Ehren- und Denkmälern bis runter zu dem alten Soldatenfriedhof. Was uns direkt auffällt ist die schlechte Wegbeschreibung und die fehlenden Hinweisschilder sowie ein nicht so schöner Zustand der Wege und Denkmäler. 
Dann ging es wieder, auf einer alten Pflasterstraße den bewaldeten Berg hoch bis wir wieder zur ersten Gabelung kommen. Von dort aus kommen wir an einem weiteren Denkmal vorbei, halten uns dann rechts und spazieren einen schmalen Pfad entlang bis wir schließlich am Panzer M24 Chaffee ankommen. Wo wir auch schon wieder fast an unserem Startpunkt angelangt sind.
Die Tour war also kurz, interessant aber nicht wirklich schön. 

Da wir nun aber schon mal in der Nähe der Saar-Alpakas Farm waren, haben wir beschlossen dort auch noch vorbei zu schauen. Also Navi an und los. Auf dem Weg dahin, der ab dem Tabaksweiher in St. Arnual durch Wiesen Felder führt, kommen wir an Schrebergärten und mehreren Höfen vorbei. Dieses wirklich schöne Fleckchen Erde ist das Naherholungsgebiet Almet. Bis jetzt hatten wir das nie auf dem Schirm aber definitiv werden wir uns den Tabaksweiher, den Ulanenhof und den Erbelsbacher Hof nochmal näher anschauen.                            Als wir endlich bei den Saar Alpakas angekommen sind haben wir einen kleinen Spaziergang vorbei an den Koppeln gemacht und wollten danach noch gerne in den Hofladen. Laut Internetseite ist während den Öffnungszeiten ein Besuch der Farm und des Hofladens möglich. Als wir auf der Farm am Hofladen ankamen wurde aber, quasi vor unserer Nase ein Gitter zum Hofladen vorgeschoben. Auf unseren Gruß hin kam auch keine Antwort was mich auch davon abhielt, mal nachzufragen ob geöffnet ist oder nicht. Die Hofhunde waren wohl auch nicht sehr begeistert von uns und haben in den 5 Minuten die wir uns da aufgehalten hatten, wir wollten ja wenigstens mal nach den Alpakas gucken denn die sind ja wirklich zuckersüß, ununterbrochen gebellt. Da niemand die Hunde zurückrief sind wir dann relativ zügig und ziemlich enttäuscht wieder gegangen.
Die Umgebung und die Alpakas sind wirklich toll aber willkommen haben wir uns dort nicht wirklich gefühlt. Eigentlich sehr schade denn bis jetzt hab ich nur positives über die Wanderungen gehört, wobei das ja geplante und zahlende Kundschaft war. Wer weiß, vielleicht schauen wir dort bei unserem nächsten Besuch mal wieder vorbei.

Ich wünsche euch eine tolle Zeit 

Freitag, 9. April 2021

Sehenswürdigkeiten im Saarland: Homburg

Höhlen – sobald meine Männer dieses Wort gehört hatten waren sie natürlich direkt Feuer und Flamme für einen Ausflug dahin. Als dann noch die Worte Bergbau und Bunker fielen war die Vorfreude zum Platzen groß. Also ging es an einem schönen aber kalten Karfreitag ab nach Homburg und wo wir dann schon mal da waren haben wir die Burgruine und des nahegelegene Römermuseum  Schwarzenacker gleich auch besucht.

Für den ersten Halt haben wir auf dem Schlossberg geparkt. Von dort aus ging es etwa 5 Minuten zu Fuß über eine Treppe zum Eingang der Schlossberghöhlen. 

Die Homburger Schlossberghöhlen – Europas größte Bundsandsteinhöhlen
Die Schlossberghöhlen sind keine natürlichen Höhlen sondern wurden von Menschenhand geschaffen und handelt sich daher um ein Bergwerk. Sie liegen unterhalb der Ruinen der Hohenburg auf dem Schlossberg im saarländischen Homburg Ursprünglich wurde dort Sand für die Glasherstellung, den Eisenguss und Scheuersand für Dielenböden gewonnen. Nachdem die Eingänge der Höhlen für einige Zeit in Vergessenheit gerieten, wurden sie in den 1930er Jahren von spielenden Kindern wiederentdeckt. Im II. Weltkrieg dienten die Höhlen dann sogar als Schutzraum vor Luftangriffen. Aus moderner Zeit stammt der Bunkerbereich, der sich direkt an die Schlossberghöhlen anschließt. Die Höhlen wurden aufwändig saniert. Die neu errichteten Sicherheitseinrichtungen bieten nicht nur optimalen Schutz sondern sehen auch noch richtig toll aus.

Fakten
Gesamtlänge: 5.000m
Rundgang: ca. 800m
Entdeckung: 1671 erstmals erwähnt
Schauhöhle seit 1932
Dauer der Tour: 40-50 Minuten
Temperatur in der Höhle: 8-10 °C
Luftfeuchtigkeit: 80-100%

Wir fanden es super, sehr kurzweilig und sehr interessant. Die Höhlen sind wirklich wunderschön, geheimnisvoll und sehr lebendig. Hier wohnen Spinnen, Asseln, Wurzeln und Moos. Oft mussten wir uns richtig bücken um durchzukommen, vor allem in der zweiten Ebene. 
Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück zum Parkplatz denn oberhalb des Parkplatzes liegt die Ruine der mittelalterlichen Burg der Homburger Grafen. 

Die Hohenburg
Von der Festung hat man eine tolle Fernsicht in die umliegende Landschaft. Sie ist ebenso Startpunkt der prämierten "Schlossbergtour" und bietet sich ebenso am Ende der Wanderung für eine abschließende Pause an. Ganz bestimmt werden wir diese Tour auch noch laufen aber heute schauen wir uns die Ruine ganz genau an. 

Es gibt viel zu sehen, von Türmchen über Treppchen, vom Brunnen bis zur Aussichtsplattform. Die Erkundung hat sehr viel Spaß gemacht und zum Denken „wie war das hier mal“ angeregt.
Ein bisschen verfroren gehen wir zurück zum Auto und machen wir uns nun auf den Weg zu einem weiteren Spaziergang durch die Zeit im 

Römermuseum Schwarzenacker
Das Museum besteht aus einem Freilichtmuseum in dem eine römische Siedlung freigelegt und teilweise wiederaufgebaut wurde. Das vermittelt einen tollen und lebendigen Einblick in den Alltag wie er damals sein musste. Wir sehen Abwasserkanäle, alte Gehwege, Häuserfassaden und vieles mehr.
Über eine Parkanlage gelangen wir in das barocke Edelhaus. Dort gibt es zahlreiche Fundstücke aus den Häusern und Werkstätten der Siedlung.


Der Tag in Homburg war wirklich toll. Vielleicht bekommt ihr ja auch Lust euch etwas davon anzuschauen.

Montag, 8. März 2021

Wandern im Saarland: Kirkeler Tafeltour

Hallo ihr Lieben,
na wie habt ihr eure Woche verbracht? Ich habe mit zusammen mit Bekannten etwas für euch überlegt. Ganz bald schon wird es wieder eine Verlosung hier auf dem Blog geben. Seid gespannt. Aber außer Arbeit und meinem proWIN Geschäft war ich nicht viel unterwegs. Umso schöner und wichtiger war es dann natürlich, sich am Wochenende wieder etwas zu bewegen. Wir haben uns für die Kirkeler Tafeltour mit dem Felsenpfad entschieden.

Kirkeler Tafeltour im Bliesgau
Start: Kirkel-Neuhäusel
Länge 8,2 km

Schon bei der Anfahrt zum Wanderparkplatz in Kirkel ist die Burgruine, mit ihrem alten Burgturm, unübersehbar. Allein schon diese Ruine auszukundschaften hat uns so richtig Lust auf diese Tour gemacht.
Vom Wanderparkplatz am Naturfreundehaus Kirkel, der morgens schon sehr voll war, folgen wir dem gut beschilderten Weg zum Anfang der Tour. Es geht direkt einen kleinen Stich den Berg hoch, hinein in den noch kahlen Wald mit seinen verwunschenen und verwurzelnen Pfaden.
Um den Felsenpfad zu erreichen, der in diese Tour mit eingebunden ist, müssen wir zunächst über einen Anstieg auf einem Serpentinenweg im Wald nach oben. Obern angekommen gab es erstmal eine kleine Trinkpause und einen tollen Ausblick. 

Auf dem Felsenpfad angekommen erwarten uns zahlreiche gewaltige und bizarre Bundsandsteinfelsen mit Kanzeln und Höhlen. Sogar eine Felsenpost konnten wir finden. Einige Felsen haben sogar Namen und auf einigen konnten wir Kletterer beobachten. Der Felsenpfad verläuft fast ausnahmslos auf einem schmalen und schattigen Pfad.  

Nachdem dieser zu Ende ist gehen in Richtung Frauenbrunnen. Auf dem Weg dorthin laufen wir den „geoligischen Lehrpfad“ und sehen am Wegesrand verschiedene Steinarten die auch beschrieben sind. Am Waldklassenzimmer machen wir unsere Mittagspause und schauen uns anschließend den geheimnisvollen Frauenbrunnen an.

Über die Hälfte des Weges ist schon geschafft und wir wandern nun durch einen wunderschönen Nadelwald. Auf dem Boden links und rechts neben dem Pfad liegt ein schöner. Grüner Moosteppich und auch hier ist der Pfad total verwurzelt. Auf dem Rest der Wanderung sieht man durch die Waldfenster immer mal wieder linkerhand die Burg. 

Die Tour hat uns ganz gut gefallen, leider war uns der große Andrang und die vielen Menschen einfach zu viel.
Ich wünsche euch eine tolle Woche. Habt eine schöne Zeit

Montag, 1. März 2021

Wandern im Saarland: 5-Weiher-Tour

Hallo zusammen,

da wir in diesem Jahr wohl keinen Sommerurlaub in unserem geliebten Österreich machen können, brauchen wir dringend eine Alternative um trotzdem unsere Wanderungen zu machen.
So viele Jahre sind jetzt schon vergangen, ohne dass wir uns bewusst waren, welche tollen Wanderwege direkt vor unserer Haustür liegen. Letztes Wochenende haben wir unsere erste Tour gemacht und waren wirklich begeistert. Wahrscheinlich werden wir jetzt regelmäßige Touren machen, ich nun regelmäßig darüber berichten und ich hoffe ihr habt Spaß daran.

5-Weiher-Tour im St. Wendeler Land
Start: Winterbach
Länge 12 km
Sehr abwechslungsreich, häufig auf Pfaden und schmalen Wegen, durch Wälder, an Feldern und an den 5 Weihern vorbei. Die 5 Weiher, nach denen die Tour benannt ist, liegen zwar erst im letzten Teil, aber auf der Tour gibt es so manche Überraschungen zu sehen so dass es nicht kurzweilig wird. Außerdem hat man immer wieder eine traumhafte Aussicht auf dem Schaumberg und in den St. Wendeler Kessel. Der gut markierte und auch sehr gepflegte Weg hat uns sehr gefallen. 

Die nächste Tour ist auch schon geplant. Da zeig ich euch dann auch was wir so dabei haben. Habt eine schöne Woche